Entwicklung unserer Drillinge nach 20 Monaten

3-drillinge-mit-blumeVor knapp 20 Monaten kamen unsere Drillinge in der Frauenklinik Chemnitz zur Welt. In der 32 . Woche also rund 8 Wochen früher als normale Kinder sahen die Drillinge das erste Licht der Welt. In aufregenden 8 Wochen bin ich mit meiner Frau, dann jeden Tag zur Klinik gefahren, um die Entwicklung der Drillinge auf der ITS mit erleben zu können. Auf der ITS wurde gezittert, um den Arm von Viktoria oder um Erbrochenes, dass es das nächste mal doch besser drin bleibt. Beim känguruhen lief so manche Glücksträne und dann kam wieder der Abschied, weil auch hin und wieder die Arbeit rufte, trotz das ich fast immer frei hatte, weil der Arbeitgeber mich Urlaub und Überstunden abfeiern lies. Alles in allem haben wir es damals ganz gut gehändelt, auch wenn wir permanent fertig waren.

Das erste Jahr hatten die Drillinge noch die Monitore zur Überwachung von Herz und Luft. Wer weiß wie so was im Krankenhaus ist, kann sich vorstellen, wie das ist wenn Monitore zu Hause von 3 Kindern losgehen. Sicher die ersten paar mal standen wir im Bett, aber wir gewöhnten uns dran. Es gab sehr sehr viele Fehlalarme über die wir auch froh waren, denn mehr hätten wir nicht gebraucht. Ich erinnere mich an nur wenige mal, wo wir wirklich nicht wussten, war das Ernst oder nicht. Die Kinder erschraken vermutlich bei flacher Atmung über das Tuten und so erfüllten die Monitore ihren Zweck.

Das erste Jahr erhielten unsere Drillinge noch Physiotherapie, aber schon nach dem ersten halben Jahr waren sie anderen gleichaltrigen Kindern nicht sehr viel hinterher. Nach einem Jahr sah die Physiotherapeutin keinen Sinn mehr und meinte die Drillinge gehen nun ihren eigenen Weg in ihrer Entwicklung.

Drillinge beim ausraumen der SchieberDie Drillinge haben sich sehr früh gedreht, konnten bei Zeiten laufen und wenn wir Johanna auf den Topf setzen dann bullert sie in aller Regel schon hinein. Gern sitzen die Drillinge auf den Stühlen oder in ihrem Zelt. Räumen irgendwelche Schieber aus oder streiten sich. Da nicht immer jemand von uns in dem Zimmer der Drillinge ist, gibt es auch oft Streitereien unter den Drillingen. Da wird geschubst, gehauen oder getreten. Sehr oft wird geweint oder gelacht und dann wird häufig solcher Unsinn gemacht, das Papa und Mama schimpfen muss. Am schlimmsten ist der Spagat im Stand und damit das Klettern. Es gibt nichts wo die Drillinge nicht hochkommen. Der Tisch, der Stuhl es scheint keine Hindernisse zu geben und dabei schaut sich die Eine von der Anderen was ab! Die Drillinge spielen gern zusammen und wenn mal ein Drilling nicht im Zimmer ist, dann schauen die anderen schon, wo die Drillingsschwester ist. Sie passen, aber auch unter sich auf. Geben sich gegenseitig das Trinken und sollte mal ein Becher mit Trinken versteckt worden sein, dann gibt der andere Drilling eben seinen Becher hin.

Das Essen klappt auch schon gut, Frühstück, Mittag und Abendbrot alle Mahlzeiten essen die Drillinge alleine. Sie wollen gar nicht mehr gefüttert werden, nein sie nehmen sich das Essen selber und das sogar mit Löffel.

Alexander hat sich auch sehr an seine Schwestern gewöhnt, oft versucht er mit den Drillingen zu spielen, auch wenn sie sich dann wieder streiten. Wir freuen uns über jeden Tag mit den Drillingen, wenn sie herum laufen mit den kleinen Beinen, dann auf den Po fallen oder Mama und Papa rufen, es gibt so viel wo wir uns einfach erfreuen. Drillinge zu haben ist super … .




Über Daniel Birkhahn 391 Articles
Ich bin Daniel Birkhahn, jung, dynamisch, sozial engagiert, Orthographiemuffel, Querdenker, lieber Ehemann und Papa von 4 Kindern. Beruflich schlage ich mich als Altenpfleger durch und nebenbei beschäftige ich mich mit Technik, dem Web und alles was irgendwie hinterfragt werden kann!

2 Kommentare

  1. Ich denke nach der ganzen Aufregung um die Geburt und die ersten Monate mit den Drillingen, habt ihr es gut gemeistert und einen ganz guten Rhythmus gefunden, das der immer mal seine Ausrutscher hat ist ganz normal und diese Problem teilt ihr mit uns und wir habe nur zwei Kinder.

    Das die kleinen sich nach 20 Monaten prächtig entwickelt haben kann ich bestätigen, wer hätte für einem Jahr gedacht, das die drei mit 20 Monaten schon auf Tische klettern.

  2. Hallo Daniel,

    schön zu sehen, wie prächtig sich Eure drei in so kurzer Zeit entwickelt haben. Ich prophezeie Euch, das wird noch lustig und das ist auch gut so :-D

    Liebe Grüße
    Sandra

Kommentar verfassen