Wie Eltern für ihren Nachwuchs am besten ansparen

Wenn Eltern über ihre Kinder sprechen dann gilt oftmals: für die Kleinen nur das beste. Dazu gehört es allerdings nicht nur, ein liebevolles Umfeld zu gestalten und für eine gute Versorgung des Nachwuchses zu sorgen. Gerade wer seinen Kindern später einmal einen Auslandsaufenthalt, ein Studium oder auch ein eigenes Auto ermöglichen möchte, der sollte schon rechtzeitig Geld zurücklegen. Aber nicht alle Finanzprodukte zum Sparen bieten sich dafür an.

Bereits kleine Beiträge lohnen sich

Während viele Eltern oftmals noch dabei sind, Raten an die Bank für frühere Kredite abzubezahlen, stellt sich vielen die Frage, wie bei den aktuellen finanziellen Möglichkeiten noch Kapital für den Nachwuchs angespart werden soll. Fängt man allerdings rechtzeitig an, regelmäßig kleine Beträge einzusparen, so kann über die Jahre hinweg eine beeindruckende Summe entstehen. Wer beispielsweise monatlich bereits 100 Euro zur Seite legt, der kann auf einem Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz von 2,5 Prozent innerhalb von 15 Jahren ein Guthaben von knapp 22.000 Euro erreichen. Mit ein bisschen finanziellem Geschick lassen sich sogar höhere Zinsen und somit auch ein höheres Endkapital erzielen.

Darauf kommt es Eltern an: Flexibilität und Sicherheit

Um aus selbst geringen Beiträgen einen maximalen Ertrag bei geringem Risiko erwirtschaften zu können, muss man als Eltern den optimalen Mix aus Flexibilität und Sicherheit finden. Ein Überblick über verschiedene Sparprodukte bietet oftmals die eigenen Bank, bei der sich über einen lohnenden Sparplan informiert werden kann.

Mehr Rendite bei mehr Risiko – Fondssparpläne lohnen sich

Geld TaschenRechnerBei einem Fondssparplan werden in regelmäßigen Abständen bestimmte Summen eingezahlt. Der Anbieter selbst kauft damit Fondsanteile. Als Anleger kann dann entschieden werden, ob das Kapital lieber in Aktien-, Renten- oder Index-Fonds investiert werden soll. Solch eine Geldanlage unterliegt zumeist größeren Risiken als ein Banksparplan, denn der Fonds unterliegt den täglichen Kursschwankungen. Ein Komplettverlust ist hier allerdings selten. Lohnend ist die Anlage in Fonds besonders dann, wenn breit gestreut in Aktien- und Rentenfonds investiert wird. So kann über Jahre hinweg mehr Kapital angesammelt werden, als bei Tages- oder Festgeldkonten. Über einen Anlagezeitraum von zehn Jahren sind 7% Ertragssteigerung keine Seltenheit.

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Ich bin Daniel Birkhahn, jung, dynamisch, sozial engagiert, Orthographiemuffel, Querdenker, lieber Ehemann und Papa von 4 Kindern. Beruflich schlage ich mich als Altenpfleger durch und nebenbei beschäftige ich mich mit Technik, dem Web und alles was irgendwie hinterfragt werden kann!

1 Kommentar

  1. Ich finde an dieser Stelle sollte auch noch einmal darauf hingewiesen werden, dass sich das Sparbuch nicht mehr lohnt – die Zinsen sind einfach zu niedrig. Stelle nämlich immer wieder fest, dass sehr viele Leute, wenn das Kind zur Welt kommt noch immer sofort ein Sparbuch eröffnen und das ganze Geld dorthin schicken.

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