Interneteinkauf ohne Fallen

Kurz vor Weihnachten müssen wieder Weihnachtsgeschenke her und so bestellen wieder Massen von Menschen im Internet ihre Waren um diese günstig zu erstehen. Es gibt jedoch etliche Fallen beim Einkauf im Internet auf die es zu achten gilt. Ich stelle euch hier mal ein paar Einkaufsfallen vor.

Sonderangebote können Auslaufmodelle sprich alte Geräte sein! Vorsicht ist also bei technischen Artikeln wie zum Beispiel Flachbildschirmen oder Digitalkameras geboten, denn 1 Jahr alte Geräte sind zwar nicht schlecht aber technisch schon veraltet.

Wer am lautesten schreit hat noch lange nicht das günstigste Angebot. Der Unverbindlicher Verkaufspreis sagt garnigs aus, da sich an den UVP eh keiner dran hält. Angebote wie UVP von 300 Euro bei uns nur 250 Euro sind zu überdenken. Vergleichen lohnt sich deshalb, ob man es nicht woanders günstiger bekommt z. B. über Vergleichsportale wie günstiger.de.

Zum teil findet man Zahlendreher in der Artikelbezeichnung bei Vergleichsportalen so glaubt man wenigstens. Diese angblichen Zahlendreher sind jedoch keine Fehler sondern teils zum verwechseln ähnliche Geräte. Ich denke da an Notebooks welche sich durch 2 Zahlen unterscheiden aber zum teil sehr unterschiedliche Hardware im inneren haben z.B. einen anderen Prozessor, geringere Kapazität der Festplatte oder ein/kein entspiegelndes Display. Das dann der Preis komplett anders ist liegt auf der Hand. Bei Digitalkameras oder Videokameras können kleine Kürzel in der Artikelbezeichnung z. B. bedeuten das es sich um amerikanische Digitalkameras also Importe handelt, also können Menüs des Gerätes in Englisch bzw. eine komplett andere Firmware haben und somit andere/weniger Einstellungmöglichkeiten bieten!

Wer kurz vor Weihnachten bestellt sollte bei den Lieferzeiten aufpassen und wo der Artikelstandort ist. Ich hat für meinen Dell mal ein Ersatzteil bestellen wollen und deshalb in den Niederlanden bestellt, weils einfach sehr viel billiger war als bei Dell in Irland. Also bestellte ich über einen Händler in den Niederlanden. Nach 10 Tagen fragte ich dort nach wo meine Ersatzteil bleibt und man sagte mit das der Artikelstandort nicht in den Niederlanden um die Ecke befand sondern in der Karibik auf den Niederländischen Antillen. Händlerstandort ist also nicht gleich Artikelstandort!

Bei den Lieferzeiten muss man sehr genau hinsehen, denn es gibt Händler die haben den Artikel garnicht vorrätig der bestellt werden möchte. Hintergrund ist der, dass der Händler im Großhandel erst die Artikel bestellt wenn er etliche Abnehmer dafür hat um so günsiger den Artikel einzukaufen beim Großhändler. Somit kann sich die Ausliefung hinziehen wie bei einem Freund der seine Kamera erst nach Weihnachten erhielt, weil das Gerät überhaupt nicht mehr vorrätig war. Dann wird man ewig von Händler vertröstet und wartet!

Es ist auch ratsam wenn das erstmal bei einem Händler bestellt wird, diesen Händler mit Hilfe von Google.de zu überprüfen ob er schon mehrfach nicht geliefert hat, Insolvent ist oder ob er viele negative Einträge hat. Wenn man bei Ebay bestellt ist es ratsam per Paypal zu bezahlen da man dort unter umständen das Geld zurückbekommt wenn der Händler nicht liefert!

Fazit: Ein Interneteinkauf ohne Fallen gleich welcher Art gibt es nicht! Selbst wenn mit dem Händler alles klar geht kann der Lieferservice immer noch das Paket zerstören, beschädigen oder verschlampen.

PS. Zeitgleich zu diesem Artikel hat Chaosweib in amexio.de – ein Paradies für Sparfüchse darauf hingewiesen das man auch mit Gutscheinen, Coupons und Rabatten viel Geld sparen kann! Also einfach mal bei ihr nachlesen wie es geht!




Über Daniel Birkhahn 392 Articles

Ich bin Daniel Birkhahn, jung, dynamisch, sozial engagiert, Orthographiemuffel, Querdenker, lieber Ehemann und Papa von 4 Kindern. Beruflich schlage ich mich als Altenpfleger durch und nebenbei beschäftige ich mich mit Technik, dem Web und alles was irgendwie hinterfragt werden kann!

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